Olivenöl in Spitzenqualität ist rar: Wir fanden Schadstoffe in mehreren Produkten. Welche belastet waren und wir wir den Geschmack der Öle testen, erfahrt ihr im Video. Alle Testergebnisse unter ►►► https://test.de/olivenoel ◄◄◄
Gesunkene Qualität bei gestiegenen Preisen – das war das Fazit unseres Olivenöl-Tests 2024. Auch der aktuelle Testjahrgang musste mit schlechten Ernten klarkommen. Dürren und Hitze im Mittelmeerraum hinterließen erneut ihre Spuren, vor allem im größten Anbauland Spanien. So überrascht es kaum, dass von 25 Olivenölen der höchsten Güteklasse nativ extra etliche wieder nur Mittelmaß und einige von minderer Qualität waren.
Doch sieben Olivenöle können wir empfehlen, beim letzten Test waren es nur zwei. Erfreulich: Gute Olivenöle gibt es schon für weniger als 10 Euro pro Liter, darunter auch ein Bio-Olivenöl. Drei Olivenöle fallen durch. Sie riechen und schmecken schlammig, modrig oder ranzig. Vier Produkte sind stark mit Mineralölbestandteilen belastet, darunter ein teures, das geschmacklich herausragt.
Olivenöl wird teils wieder billiger
Egal, ob klassische Marke oder preiswerte Eigenmarke vom Discounter – die Preise für Olivenöl sind bis zum Sommer 2024 enorm gestiegen. Ausschlaggebend dafür waren, neben allgemein gestiegenen Kosten, schlechte Olivenernten und daraus resultierend eine rückläufige Olivenöl-Produktion in der EU. Der Preisanstieg beim Olivenöl war laut Verbraucherpreisindex deutlich stärker als bei anderen Pflanzenölen.
Für die aktuelle Ernte prognostiziert die EU-Kommission ein Produktionsplus. Die diesjährige Ernte war ertragreicher, einige Händler senkten die Preise für ihr Olivenöl wieder.
Hohe Schadstoffbelastungen im Olivenöl-Test
Wir untersuchen alle Olivenöle auf Schadstoffe und wiesen etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Weichmacher und Pestizide nach. Das größte Problem aber sind Mineralöle. Vier Olivenöle im Test, darunter ein Bio-Olivenöl, sind stark damit belastet.
Eines hat den höchsten Gehalt an gesättigten Mineralkohlenwasserstoffe (Mosh) in unseren Olivenöl-Tests der letzten acht Jahre. Ein anderes enthält deutlich mehr aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (Moah) als Überwachungsbehörden in der EU vorläufig tolerieren. Die stark belasteten Ausreißer zeigen: Umfangreiche Laboranalysen sind bei Olivenöl unverzichtbar.
Olivenöl ist gut für die Gesundheit
Unter den Speiseölen hat Olivenöl besonders günstigste Ernährungseigenschaften. Das liegt vor allem an der Ölsäure, aus der Olivenöl zu rund 70 Prozent besteht. Diese einfach ungesättigte Fettsäure hilft, unerwünschtes LDL-Cholesterin im Blut zu senken.
Vorteilhaft sind auch die Polyphenole. Die sekundären Pflanzenstoffe, die Oliven in der Natur vor Fressfeinden schützen, wirken ebenfalls günstig auf die Blutfette. Manche Olivenöle weisen vergleichsweise hohe Polyphenolgehalte auf, darunter auch das beste Olivenöl aus dem Supermarkt im Test. Inwiefern sich Oliven- von Raps- und Sonnenblumenöl unterscheidet, lesen Sie in unserem Beitrag Darum ist Olivenöl gesund.
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